Kreisrunder Haarausfall nach ICD-10: Codierung und Diagnosestellung

Kreisrunder Haarausfall nach ICD-10: Codierung und Diagnosestellung

Autor: Provimedia GmbH

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Kategorie: Medizinische Aspekte

Zusammenfassung: Die ICD-10-GM-2025 klassifiziert Alopecia areata unter dem Code L63.- und bietet spezifische Unterkategorien zur präzisen Diagnose, die für Therapieplanung und Forschung entscheidend sind. Eine differenzierte Betrachtung der Symptome ist wichtig, um individuelle Behandlungsansätze zu entwickeln und psychologische Aspekte zu berücksichtigen.

ICD-10-GM-2025 Informationen

Die ICD-10-GM-2025 ist ein wichtiges Klassifikationssystem, das zur Diagnose und Verschlüsselung von Krankheiten dient. Im Kontext des kreisrunden Haarausfalls, auch bekannt als Alopecia areata, ist es entscheidend, die korrekte Codierung anzuwenden, um die Behandlung und die statistische Erfassung zu optimieren. Alopecia areata gehört zur Gruppe der Krankheiten der Hautanhangsgebilde und ist unter dem ICD-Code L63.- klassifiziert.

Innerhalb dieser Hauptdiagnose gibt es spezifische Unterkategorien, die eine präzisere Diagnose ermöglichen. Dazu gehören:

  • L63.0: Alopecia (cranialis) totalis
  • L63.1: Alopecia universalis
  • L63.2: Ophiasis
  • L63.8: Sonstige Alopecia areata
  • L63.9: Alopecia areata, nicht näher bezeichnet

Diese Unterkategorien helfen dabei, den Schweregrad und die Art des Haarausfalls zu differenzieren, was für die Therapieplanung von Bedeutung ist. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Exklusion von angeborenen Fehlbildungen des Integumentum commune, die unter dem Code Q84.- fallen.

Die Klassifikation und die genaue Diagnosestellung sind nicht nur für die medizinische Versorgung wichtig, sondern auch für die statistische Erfassung von Krankheitsverläufen und zur Förderung der Forschung im Bereich der Dermatologie. Die korrekte Anwendung der ICD-10-Codes trägt somit zur Verbesserung der Behandlungsstandards und zur Förderung des Verständnisses für diese Erkrankung bei.

Für weitere Informationen zur ICD-10-GM-2025 Systematik können folgende Links hilfreich sein:

Krankheitsgruppe

Die Krankheitsgruppe der Krankheiten der Hautanhangsgebilde umfasst eine Vielzahl von Erkrankungen, die die Strukturen betreffen, die mit der Haut verbunden sind, wie Haare, Nägel und Drüsen. Diese Erkrankungen können sowohl angeboren als auch erworben sein und betreffen häufig die Lebensqualität der Betroffenen erheblich.

Innerhalb dieser Gruppe ist Alopecia areata eine der bekannteren Erkrankungen, die durch spezifische Symptome und Krankheitsverläufe gekennzeichnet ist. Sie tritt nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei Kindern auf und kann in verschiedenen Schweregraden auftreten.

Die Klassifikation in dieser Gruppe ist wichtig, da sie eine gezielte Therapie und eine bessere Verständigung zwischen Fachleuten ermöglicht. Zudem hilft sie, epidemiologische Daten zu sammeln, die für die Forschung und die Entwicklung neuer Behandlungsmethoden entscheidend sind.

In der ICD-10-GM-2025 sind die relevanten Codes klar definiert, was eine präzise Dokumentation in der klinischen Praxis ermöglicht. Dies ist besonders wichtig für die Behandlung und Nachverfolgung der Krankheitsverläufe, um die therapeutischen Ansätze zu optimieren und den Patienten bestmöglich zu unterstützen.

Hauptdiagnose

Die Hauptdiagnose Alopecia areata wird im ICD-10-GM-2025 unter dem Code L63.- eingeordnet. Diese Diagnose beschreibt eine spezifische Form des Haarausfalls, die in verschiedenen Ausprägungen auftreten kann. Die Erkrankung ist durch das plötzliche Auftreten von kahlen Stellen gekennzeichnet, die häufig kreisförmig sind und sich über verschiedene Körperregionen ausbreiten können.

Wichtig zu beachten ist, dass Alopecia areata nicht nur kosmetische Auswirkungen hat, sondern auch psychische Belastungen für die Betroffenen mit sich bringen kann. Die Diagnose sollte daher nicht nur auf der Basis der sichtbaren Symptome erfolgen, sondern auch die psychosozialen Aspekte berücksichtigen. Die Behandlung kann je nach Schweregrad und Ausprägung variieren, was eine genaue Diagnosestellung unerlässlich macht.

Zusätzlich ist es entscheidend, zwischen den verschiedenen Unterkategorien der Alopecia areata zu differenzieren, um die geeignete Therapieform zu wählen. Diese Unterteilungen helfen dabei, die Behandlung individuell anzupassen und die Prognose zu verbessern.

In der klinischen Praxis wird häufig auch auf die familiäre Vorgeschichte und mögliche Triggerfaktoren geachtet, die zur Auslösung oder Verschlechterung der Erkrankung beitragen können. Ein umfassendes Verständnis der Erkrankung ermöglicht es, Betroffenen gezielte Unterstützung und Informationen anzubieten.

Unterkategorien

Die Unterkategorien der Alopecia areata im ICD-10-GM-2025 ermöglichen eine präzisere Diagnose und helfen, die verschiedenen Erscheinungsformen des Haarausfalls zu unterscheiden. Jede Unterkategorie hat ihre spezifischen Merkmale und klinischen Eigenschaften, die für die Behandlung von Bedeutung sind.

  • L63.0: Alopecia (cranialis) totalis - Diese Form beschreibt einen vollständigen Haarausfall auf der Kopfhaut. Betroffene erleben meist einen plötzlichen Verlust aller Haare auf dem Kopf, was zu einem sehr markanten Erscheinungsbild führt.
  • L63.1: Alopecia universalis - Hierbei handelt es sich um den Verlust aller Körperhaare, einschließlich Augenbrauen, Wimpern und Körperbehaarung. Diese umfassende Form kann das psychosoziale Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen.
  • L63.2: Ophiasis - Diese spezielle Variante ist durch einen bandförmigen Haarausfall am Hinterkopf und an den Schläfen gekennzeichnet. Der Verlust kann sich in einem charakteristischen Muster um den Kopf herum ausbreiten.
  • L63.8: Sonstige Alopecia areata - Diese Kategorie umfasst atypische oder gemischte Formen des Haarausfalls, die nicht in die anderen spezifischen Unterkategorien passen.
  • L63.9: Alopecia areata, nicht näher bezeichnet - Diese Diagnose wird verwendet, wenn die Form des Haarausfalls nicht genau bestimmt werden kann. Sie ist hilfreich für die Dokumentation in Fällen, in denen die Symptome unklar sind.

Die genaue Klassifizierung in diese Unterkategorien ist entscheidend, um die geeigneten therapeutischen Maßnahmen zu ergreifen und die Prognose für die Patienten zu optimieren. Eine differenzierte Betrachtung der Symptome und des Verlaufs kann auch helfen, individuellere Behandlungsansätze zu entwickeln.

Weitere Informationen

Zusätzlich zu den genannten Aspekten ist es wichtig zu beachten, dass bei der Diagnose von Alopecia areata auch andere Erkrankungen ausgeschlossen werden müssen. Beispielsweise können Schilddrüsenstörungen oder andere autoimmune Erkrankungen ähnliche Symptome hervorrufen. Eine gründliche Anamnese und gegebenenfalls zusätzliche Untersuchungen sind daher unerlässlich.

Ein weiterer relevanter Punkt sind die psychologischen Auswirkungen, die mit dem Haarausfall einhergehen können. Viele Betroffene leiden unter einem verminderten Selbstwertgefühl und sozialen Ängsten. Daher ist eine umfassende Betreuung, die auch psychologische Unterstützung einschließt, oft empfehlenswert.

Die Behandlung von Alopecia areata kann von topischen Therapien bis hin zu systemischen Medikamenten reichen. In einigen Fällen werden auch alternative Heilmethoden in Betracht gezogen. Wichtig ist, dass jede Therapie individuell auf den Patienten abgestimmt wird, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen.

Schließlich sollte erwähnt werden, dass die Forschung zu Alopecia areata kontinuierlich voranschreitet. Neue Erkenntnisse über die Ursachen und Mechanismen der Erkrankung können in Zukunft zu effektiveren Therapien führen. Daher ist es ratsam, sich regelmäßig über die neuesten Entwicklungen in der Dermatologie zu informieren.

Generator

Der ICD-Code 2025 wurde von Dr. Björn Krollner und Dr. med. Dirk M. Krollner, einem erfahrenen Kardiologen aus Hamburg, entwickelt. Dieser Code ist Teil der umfassenden ICD-10-GM-2025 Systematik, die zur Verschlüsselung und Klassifikation von Krankheiten dient. Die präzise Erstellung dieser Codes ist entscheidend, um eine einheitliche und klare Dokumentation im Gesundheitswesen zu gewährleisten.

Die Arbeit der beiden Mediziner ist besonders relevant, da sie nicht nur die grundlegenden Diagnosen abdeckt, sondern auch spezifische Unterkategorien wie die Alopecia areata berücksichtigt. Diese differenzierte Herangehensweise unterstützt Fachkräfte dabei, fundierte Entscheidungen bei der Diagnosestellung und Therapieplanung zu treffen.

Die Entwicklung und Pflege der ICD-Codes erfolgt kontinuierlich, um den sich verändernden medizinischen Erkenntnissen und Behandlungsmethoden Rechnung zu tragen. Dies ist besonders wichtig in der Dermatologie, wo neue Forschungsergebnisse und Therapien häufig auftauchen. Der Zugang zu aktuellen und präzisen ICD-Codes ist somit für die medizinische Praxis unerlässlich.

Für weitere Informationen zu den ICD-Codes und deren Anwendung können folgende Links hilfreich sein:

Links

Für Fachleute und Betroffene, die sich intensiver mit dem Thema Alopecia areata und den entsprechenden ICD-Codes beschäftigen möchten, stehen verschiedene nützliche Ressourcen zur Verfügung. Diese Links bieten Zugang zu detaillierten Informationen und aktuellen Entwicklungen in der Klassifikation von Krankheiten.

Die Nutzung dieser Ressourcen kann dazu beitragen, ein besseres Verständnis für die Erkrankung und deren Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Bleiben Sie informiert über die neuesten Entwicklungen in der Dermatologie und der Klassifikation von Hauterkrankungen.

ICD-10-Code

Der ICD-10-Code für Alopecia areata ist L63.8, der spezifisch für die Kategorie „Sonstige Alopecia areata“ verwendet wird. Diese Codierung ermöglicht eine präzise Erfassung von Fällen, die nicht in die anderen spezifischen Unterkategorien passen, wie etwa Alopecia (cranialis) totalis oder Alopecia universalis.

Die Verwendung des Codes L63.8 ist besonders wichtig für die medizinische Dokumentation und die statistische Erfassung. Sie unterstützt nicht nur die Behandlung, sondern ermöglicht auch eine genauere Analyse von Krankheitsverläufen und Therapieerfolgen. Bei der Codierung ist es entscheidend, alle relevanten Informationen über den Patienten und die Krankheitsgeschichte zu berücksichtigen, um die Diagnose korrekt zuzuordnen.

Zusätzlich zu den klinischen Aspekten spielt die genaue Codierung eine Rolle in der Abrechnung medizinischer Leistungen. Die korrekte Anwendung des ICD-10-Codes kann dazu beitragen, Missverständnisse in der Kommunikation zwischen Gesundheitsdienstleistern und Versicherungen zu vermeiden und sorgt für eine reibungslose Abwicklung im Gesundheitswesen.

Für weitere Informationen zu den spezifischen Codes und deren Anwendung kann auf die bereitgestellten Links verwiesen werden, die einen umfassenden Zugang zu den relevanten Klassifikationen bieten.

Beschreibung

Die Beschreibung von Alopecia areata umfasst mehrere zentrale Aspekte, die für die medizinische Diagnostik und das Verständnis der Erkrankung von Bedeutung sind.

Merkmale: Alopecia areata äußert sich durch:

  • kreisrunde, kahle Stellen, die oft plötzlich auftreten.
  • eine flächige Ausbreitung des Haarausfalls, die verschiedene Körperregionen betreffen kann.
  • eine blasse, jedoch ungeschädigte Haarlose Haut.
  • vorwiegend farbige Haare, wobei nachwachsende Haare häufig farblos sind.

Ursachen: Die genauen Ursachen sind noch nicht vollständig verstanden, jedoch werden folgende Faktoren diskutiert:

  • Störungen im körpereigenen Abwehrsystem, die zu einer Fehlreaktion auf die eigenen Haarfollikel führen.
  • Entzündungen, die durch verschiedene Erreger ausgelöst werden können.

Prognose: In vielen Fällen erholen sich kleine kahle Stellen innerhalb weniger Monate spontan, ohne dass eine spezifische Behandlung erforderlich ist. Bei umfangreicherem Haarausfall kann eine gezielte Therapie notwendig sein, um den Heilungsprozess zu unterstützen.

Zusammenfassend ist Alopecia areata eine komplexe Erkrankung, die sowohl physische als auch psychische Auswirkungen auf die Betroffenen hat. Ein umfassendes Verständnis der Symptome, Ursachen und prognostischen Faktoren ist entscheidend für die erfolgreiche Behandlung und Unterstützung der Patienten.

Merkmale

Die Merkmale von Alopecia areata sind charakteristisch und helfen bei der Diagnosestellung. Zu den auffälligsten Eigenschaften gehören:

  • Kreisrunde kahle Stellen: Der Haarausfall tritt meist in runden, kahlen Stellen auf, die deutlich vom umgebenden Haar abgegrenzt sind.
  • Plötzlicher Beginn: Viele Betroffene berichten von einem abrupten Verlust der Haare, oft über Nacht oder innerhalb weniger Tage.
  • Hautzustand: Die betroffenen Bereiche zeigen in der Regel eine blasse Hautfarbe, die jedoch ungeschädigt ist. Es gibt keine sichtbaren Entzündungen oder Narbenbildung.
  • Haarfarbe: Oft sind vor allem farbige Haare betroffen. Nach dem Nachwachsen können die neuen Haare zunächst farblos oder weiß erscheinen, was auf eine vorübergehende Veränderung der Melaninproduktion hinweist.
  • Variabilität der Ausprägung: Die Anzahl und Größe der kahlen Stellen können variieren. Einige Patienten haben nur wenige kleine Stellen, während andere umfangreichere Bereiche verlieren können.

Zusätzlich zu diesen Merkmalen können bei einigen Patienten auch Symptome wie Juckreiz oder ein Kribbeln an den betroffenen Stellen auftreten, was auf eine Aktivität des Immunsystems hindeuten kann.

Diese charakteristischen Merkmale sind entscheidend für die Diagnose und helfen Ärzten, eine geeignete Behandlungsstrategie zu entwickeln, um den Haarausfall zu behandeln und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.

Ursachen

Die Ursachen von Alopecia areata sind komplex und noch nicht vollständig geklärt. Es wird angenommen, dass diese Form des Haarausfalls eine autoimmune Erkrankung ist, bei der das Immunsystem fälschlicherweise die Haarfollikel angreift. Dies kann durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden:

  • Genetische Prädisposition: Es gibt Hinweise darauf, dass genetische Faktoren eine Rolle bei der Entstehung von Alopecia areata spielen. Personen mit familiärer Vorgeschichte von Autoimmunerkrankungen haben ein höheres Risiko, selbst zu erkranken.
  • Umweltfaktoren: Stress, Infektionen oder Verletzungen können als Trigger fungieren. Diese Faktoren können das Immunsystem aktivieren und einen Schub der Erkrankung auslösen.
  • Hormonelle Einflüsse: Einige Studien legen nahe, dass hormonelle Veränderungen, wie sie beispielsweise während der Pubertät oder Schwangerschaft auftreten, das Risiko für Alopecia areata erhöhen können.
  • Psychosoziale Faktoren: Emotionale Belastungen oder traumatische Erlebnisse könnten ebenfalls einen Einfluss auf den Krankheitsverlauf haben, indem sie das Immunsystem destabilisieren.

Zusätzlich können andere autoimmune Erkrankungen, wie Schilddrüsenfunktionsstörungen oder Vitiligo, mit Alopecia areata assoziiert sein. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, eine umfassende medizinische Untersuchung durchzuführen, um alle potenziellen Ursachen und Begleiterkrankungen zu identifizieren.

Ein besseres Verständnis der zugrunde liegenden Ursachen kann helfen, gezielte Therapien zu entwickeln und die Prognose für Betroffene zu verbessern.

Prognose

Die Prognose bei Alopecia areata variiert je nach Ausprägung und Schweregrad der Erkrankung. In vielen Fällen erholen sich kleine, isolierte kahle Stellen innerhalb weniger Monate spontan, auch ohne therapeutische Maßnahmen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass nicht alle Patienten die gleiche Reaktion auf die Erkrankung zeigen.

Bei umfangreicheren Formen, wie Alopecia (cranialis) totalis oder Alopecia universalis, kann die Prognose weniger günstig sein. In solchen Fällen kann der Haarwuchs länger ausbleiben, und die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls ist höher. Zudem zeigen manche Patienten eine variable Krankheitsaktivität, bei der die Symptome über Jahre hinweg schwanken können.

Die individuelle Reaktion auf Therapien spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Während einige Patienten auf topische Behandlungen oder systemische Medikamente gut ansprechen, sind andere möglicherweise weniger empfänglich. Dies kann die Notwendigkeit von mehreren Therapieansätzen zur Verbesserung der Haarwuchsrate zur Folge haben.

Zusätzlich können psychosoziale Faktoren die Prognose beeinflussen. Eine positive Einstellung und Unterstützung durch Familie und Freunde können den Verlauf der Erkrankung begünstigen. Umgekehrt können Stress und emotionale Belastungen negative Auswirkungen auf den Heilungsprozess haben.

Insgesamt ist es wichtig, dass Betroffene regelmäßig ärztliche Kontrollen in Anspruch nehmen und individuelle Behandlungspläne entwickeln, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Zusatzkennzeichen

Die Zusatzkennzeichen auf ärztlichen Dokumenten sind wichtige Indikatoren, die eine präzisere Kommunikation über den Zustand des Patienten ermöglichen. Diese Buchstaben geben Aufschluss über den Status der Diagnose und erleichtern die Dokumentation im medizinischen Bereich. Hier sind die bedeutendsten Zusatzkennzeichen:

  • G: Gesicherte Diagnose – Dieses Zeichen zeigt an, dass die Diagnose durch klinische Befunde oder Tests eindeutig bestätigt wurde.
  • V: Verdacht – Wird verwendet, wenn eine Erkrankung vermutet wird, aber noch nicht durch definitive Tests oder Untersuchungen bestätigt ist.
  • Z: Zustand nach – Dieses Kennzeichen zeigt an, dass der Patient sich in einem Zustand nach einer bestimmten Erkrankung oder Behandlung befindet, was für die Nachsorge wichtig ist.
  • A: Ausschluss – Dieses Zeichen wird genutzt, um anzuzeigen, dass bestimmte Erkrankungen ausgeschlossen wurden, was für die Diagnosefindung von Bedeutung ist.
  • L: Links – Kennzeichnet, dass die Symptome oder Befunde auf der linken Körperseite beobachtet wurden.
  • R: Rechts – Entsprechend zeigt dieses Zeichen, dass die Symptome oder Befunde auf der rechten Körperseite auftreten.
  • B: Beidseitig – Dieses Zeichen zeigt an, dass die Symptome oder Befunde auf beiden Seiten des Körpers festgestellt wurden.

Diese Zusatzkennzeichen sind nicht nur für die klinische Dokumentation von Bedeutung, sondern auch für die Abrechnung und die Kommunikation zwischen verschiedenen Gesundheitsdienstleistern. Sie tragen dazu bei, eine klarere Vorstellung vom Gesundheitszustand des Patienten zu vermitteln und unterstützen die Behandlungsplanung.

Bedeutung der Zusatzbuchstaben auf ärztlichen Dokumenten

Die Bedeutung der Zusatzbuchstaben auf ärztlichen Dokumenten ist entscheidend für die präzise Kommunikation zwischen Gesundheitsdienstleistern. Diese Buchstaben geben nicht nur den aktuellen Status der Diagnose an, sondern helfen auch, die Behandlung und Nachsorge effizient zu planen.

Jedes Zusatzkennzeichen hat seine eigene Funktion:

  • G (Gesicherte Diagnose): Dieses Zeichen zeigt an, dass die Diagnose durch spezifische klinische Befunde oder Tests eindeutig bestätigt wurde, was für die Behandlungsplanung von großer Bedeutung ist.
  • V (Verdacht): Es signalisiert, dass eine Erkrankung vermutet wird, jedoch noch nicht definitiv nachgewiesen ist. Dies kann eine weitere Abklärung oder Beobachtung erfordern.
  • Z (Zustand nach): Dieses Zeichen dokumentiert, dass der Patient sich in einem Zustand nach einer bestimmten Erkrankung oder Behandlung befindet. Es ist wichtig für die Nachsorge und weitere therapeutische Entscheidungen.
  • A (Ausschluss): Hiermit wird angezeigt, dass bestimmte Erkrankungen ausgeschlossen wurden, was für die Differenzialdiagnose entscheidend ist.
  • L (Links) und R (Rechts): Diese Kennzeichen helfen, die Lokalisation der Symptome klar zu definieren, was für die Behandlung und Diagnostik unerlässlich ist.
  • B (Beidseitig): Es zeigt an, dass die Symptome auf beiden Seiten des Körpers auftreten, was auf bestimmte Krankheitsmuster hinweisen kann.

Durch die Verwendung dieser Zusatzkennzeichen wird die Dokumentation nicht nur präziser, sondern auch effizienter. Sie ermöglichen eine schnellere und genauere Kommunikation zwischen den verschiedenen Fachbereichen und tragen dazu bei, die Behandlungsergebnisse für die Patienten zu optimieren.

Wichtige Hinweise

Die wichtigen Hinweise sind für Patienten und Angehörige von entscheidender Bedeutung, um ein umfassendes Verständnis von Alopecia areata und deren Behandlung zu erlangen. Hier sind einige zentrale Punkte, die zu beachten sind:

  • Keine Selbstdiagnose: Die Informationen, die bereitgestellt werden, ersetzen keine medizinische Diagnose. Es ist wichtig, dass Patienten bei Verdacht auf Alopecia areata einen Facharzt konsultieren, um eine genaue Diagnose und geeignete Behandlungsoptionen zu erhalten.
  • Ärztliche Beratung einholen: Bei Fragen zur Erkrankung, zu möglichen Therapien oder zur ICD-Diagnoseverschlüsselung sollten immer qualifizierte medizinische Fachkräfte konsultiert werden. Diese können individuell zugeschnittene Informationen und Empfehlungen geben.
  • Regelmäßige Nachsorge: Es ist ratsam, regelmäßige Kontrollen bei einem Dermatologen durchzuführen, um den Verlauf der Erkrankung zu überwachen und die Behandlung gegebenenfalls anzupassen.
  • Psychosoziale Unterstützung: Alopecia areata kann auch psychische Belastungen mit sich bringen. Betroffene sollten in Erwägung ziehen, Unterstützung durch Psychologen oder Selbsthilfegruppen zu suchen, um den emotionalen Herausforderungen besser begegnen zu können.
  • Informiert bleiben: Patienten sollten sich über die neuesten Forschungsergebnisse und Behandlungsmethoden informieren. Ressourcen wie Fachliteratur oder vertrauenswürdige Webseiten können hierbei hilfreich sein.

Diese Hinweise sind darauf ausgelegt, das Verständnis für Alopecia areata zu fördern und den Betroffenen zu helfen, informierte Entscheidungen über ihre Gesundheit und Behandlung zu treffen.

Quelle

Die Quelle dieser Informationen stammt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH, die im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) arbeitet. Diese Organisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, fundierte und verlässliche Informationen über verschiedene Krankheiten bereitzustellen, um Patienten, Angehörigen und Fachleuten eine bessere Orientierung zu bieten.

Die Bereitstellung von präzisen Daten zur ICD-10-GM-2025 Systematik ist ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit der „Was hab’ ich?“-GmbH. Diese Informationen sind nicht nur für die medizinische Fachwelt von Bedeutung, sondern auch für die Aufklärung von Betroffenen, um ein besseres Verständnis für Erkrankungen wie Alopecia areata zu fördern.

Für weitere Informationen und Ressourcen können die folgenden Links besucht werden:

Die kontinuierliche Aktualisierung und Pflege dieser Informationen stellt sicher, dass sowohl medizinische Fachkräfte als auch Patienten Zugang zu den neuesten Erkenntnissen und Entwicklungen im Bereich der Diagnostik und Behandlung haben.